Eine moderne Universität mit einer mehr als 370-jährigen Tradition

 

Der Vorläufer der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) wurde 1635 in Nagyszombat, dem heutigen Trnava (Slowakei) als Katholische Universität für Philosophie und Theologie von Kardinal Péter Pázmány gegründet. Zwischen 1770 und 1780 wurde die Universität nach Buda, später nach Pest verlegt und schließlich dank der Unterstützung von Maria-Theresia, der Königin von Ungarn, zur Königlichen Ungarischen Universität erklärt.

 

Im Laufe der darauf folgenden Dekaden wurden weitere Fakultäten eingerichtet, um den Erwartungen einer gelehrten Gesellschaft gerecht zu werden. In der zweiten Hälfte des 19. Jh.s entwickelte sich die Universität zu einem modernen Zentrum Höherer Bildung im heutigen Sinne, wobei praktisch alle klassischen wissenschaftlichen Disziplinen abgedeckt wurden.

 

1950 wurde die Universität neuorganisiert und nach einem ihrer Professoren, dem weltberühmten Physiker Loránd Eötvös benannt. Diesen Namen trägt sie noch heute.

 

Unlängst wurde entlang des landschaftlich reizvollen Donauufers ein neuer Campus für die Naturwissenschaftliche und Sozialwissenschaftliche Fakultät sowie die Fakultät für Informatik eröffnet.

 

Derzeit verfügt die Universität über acht Fakultäten, nämlich die Philosophische Fakultät, die Fakultät für Erziehungswissenschaften und Psychologie, die Fakultät für Vorschul- und Schulpädagogik, die Fakultät für Informatik, die Rechts- und Politikwissenschaftliche Fakultät, die Naturwissenschaftliche Fakultät, die Sozialwissenschaftliche Fakultät sowie die Gusztáv Bárczi Fakultät für Sonderpädagogik.

 

Bei der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) handelt es sich um eine international anerkannte Institution für Höhere Bildung. Ihre Studiengänge werden von der Ungarischen Akkreditierungskommission akkreditiert. Die von der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) ausgestellten Studienabschlüsse werden weltweit anerkannt. Die hier erworbenen Credit Points werden in allen Ländern der Europäischen Union angerechnet.

 

Während der vergangenen 100 Jahre konnte die Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) viele weltberühmte Wissenschaftler sowie fünf Nobelpreisträger zu ihren Lehrern und ehemaligen Studierenden rechnen. Die Zahl der Studierenden beträgt an die 32.000, jene der akademischen Mitarbeiter/innen 1.800, wobei es sich bei letzteren um hochqualifizierte Lehrkräfte und Forscher/innen handelt.

 

 

 

 

 

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